Tour - Grazer Bergland - Rote Wand - Feuervogel (Klettern)
Intro:
Der Feuervogel ist eine der wunderschönen Routen in der Roten Wand, obwohl die beiden feuerroten ersten Seillängen einen abweisenden Eindruck hinterlassen, verbirgt sich dahinter eine wunderschöne abweschlungsreiche Kletterei. Die Schwierigkeiten sind recht anhaltenden, der 6ste Schwierigkeitsgrad sollte beherrscht werden.
Schwierigkeit:
6+
Tourdaten:
| Distanz: | 9,0 km | Dauer: | 06:50 |
| Niedrigster Punkt: | 761 m | Höchster Punkt: | 1296 m |
| Zeit Aufstieg: | 04:26 | Zeit Abstieg: | 02:23 |
| Höhenunterschied: | 535 m |
Ausrüstung:
| Seil: | 50 m |
| Expressen: | 10 |
| Sonstiges: | Friends können hilfreich sein, da im leichten Gelände so gut wie keine Haken vorhanden sind |
Topo:
Beschreibung:
Die erste Seillänge ist eine Verschneidung die etwas nach außen drängt, aber sehr gut griffig ist (6-), jedoch sind die Hakenabstände relativ weit, wobei zwischen erstem und zweitem Haken ein Friend platziert werden kann.
Die zweite SL zählt zu den anspruchsvollsten der Route (6+), vom Wandbuch anfangs pfeilerartig dann übergehend in eine kaminartige Verschneidung, die Schwierigkeiten liegen am Anfang der Seillänge, teilweise ist der Fels hier schon sehr speckig, die schwere Stelle lässt sich gut A0 klettern.
Die dritte Seillänge wartet ebenfalls mit einer 6+ Stelle auf, wobei die Schwierigkeiten recht anhaltend sind, wobei dieser graue Plattenpfeiler wunderschön zu klettern ist. Am Ende der Seillänge heißts aufpassen, dass man den Standplatz (zwei Normalhaken, ein Klebehaken) nich versäumt.
Die nächste Seillänge ist die einzige leichte (3-4), hier heißts auch am Ende aufpassen, dass der richtige Standplatz gefunden wird, nicht nach links zum sichtbaren Stand queren (der gehört zur Route Hühnerbrust), vorher nach oben zum richtigen Stand. Ist man dennoch zum Standplatz der Hühnerbrust geraten, dann dort Stand machen, ein kurzes Grasband führt zum richtigen Standplatz, dann kann aber gleich weiter geklettert werden, in dem Fall, aber die Expresse verlängern (Seilzug).
Die letzte Seillänge hat ebenfalls eine 6+ Stelle zu bieten, hier recht zentral raufklettern, nicht nach rechts zu einer Blockschuppe mit abgetretenem Tritt, danach folgt der letzte Stand und in leichtem Gelände (1-2) ausklettern.
Geschichte:
1. Begehung F. Horich, E. Fleck, Divjak 1990, erste Tennisschuhbegehung F. Horich
Anfahrt:
Auf der S35, Abfahrt Frohnleiten süd, Richtung Geschwendt/Tyrnau, links abbiegen Richtung Rote Wand (beschildert) weiter bis zum Rote Wand Parkplatz.
Zustieg:
vom Rucksackplatzerl einige Meter links bergauf bis unter die unverkennbare rote Verschneidung
Abstieg:
vom Plateau bergab und links dem Trampelpfad folgen